Demokratie leben! Bremerhaven

Eine Stadt für alle. Die Stadt Bremerhaven tritt für Demokratie, Teilhabe und kulturelle Vielfalt ein. Seit 2015 beteiligt sich die Stadt Bremerhaven aktiv am Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm wird jährlich mit und von den Programmbeteiligten vor Ort fortgeschrieben.

Ausgangssituation

Ausgangssituation Bremerhaven ist von Herausforderungen geprägt. Zusammengefasst lässt sich die Situation wie folgt beschreiben:

  • Hohe Armutsquote
    Bremerhaven hat eine der höchsten Armutsgefährdungsquoten in Deutschland. Fast ein Drittel der Bevölkerung gilt als von Armut betroffen.
  • Hohe Arbeitslosigkeit
    Die Arbeitslosenquote liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. 
  • Niedriges Pro-Kopf-Einkommen
    Das durchschnittliche Ein kommen pro Person ist in Bremerhaven relativ niedrig, was die wirtschaftliche Situation der Stadt widerspiegelt.
  • Soziale Unterschiede innerhalb der Stadt
    Es gibt Stadtteile, die als soziale Brennpunkte gelten.
  • Strukturwandel
    Die Stadt ist stark vom Strukturwandel betroffen, insbesondere durch Veränderungen in der Hafenwirtschaft. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bremerhaven vor großen sozialpolitischen Aufgaben steht, die durch eine Kombination aus wirtschaftlichen und strukturellen Faktoren bedingt sind.

Die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bremerhaven kann im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" dort unterstützend wirken, wo die sozialpolitischen Herausforderungen der Stadt die demokratische Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Ihre Kernaufgabe ist es, die Zivilgesellschaft zu stärken und Projekte zu fördern, die sich gegen Extremismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit richten.   

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Mitgestalten

Alle Personen, Initiativen und Einrichtungen, die die Partnerschaft für Demokratie – Bremerhaven mitgestalten wollen, sind herzlich dazu eingeladen.

Sie können die finanzielle Unterstützung von Projekten beantragen sowie aktiv in einem großen Netzwerk mitwirken. Gemeinsam können wir direkt dazu beitragen, die sozialpolitische Lage sowie die demokratische Stadtgesellschaft zu stärken. 

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